Chronik

Ein wenig Geschichte

Es geht nicht einfach darum, auf den Zug der Geschichte zu springen, man muss auch wissen, wohin die Reise geht.

Diese kurze Zusammenfassung unserer Vereinschronik soll nur einen Überblick zu den Anfangsjahren der Feuerschützen Kühbach bieten. Heinz Wilms hat wohl viele Stunden seiner Freizeit investiert und unsere Vereinschronik geschrieben.1972: Karl Huber hat die Idee einer Schießstätte für Feuerwaffen in Kühbach.  Eine Arbeitsgruppe von zehn Männern geht auf die Suche nach einer geeigneten Heimat für die Schützen und wird am Schaftrieb fündig.14. Nov.1972: der Marktgemeinderat fasst den einstimmigen Beschluss: “Die Gemeinde stellt den Grund für den Bau einer Schießanlage zur Verfügung“. Die Arbeitsgruppe beginnt mit der Vorplanung, stellt eine Satzung auf und hat einen Namensvorschlag für den zu gründeten Verein:  

„FEUERSCHÜTZEN KÜHBACH“

Gründer08. Dez.1972: Gründungsversammlung der Feuerschützen, im Gasthaus Thomabräu. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe erklären ihren Beitritt und gelten somit als die„Gründer“ (Bild). Der Jahresbeitrag beträgt 20,- DM und die Aufbahmegebühr 100,- DM. Mit 83,90 DM können die Feuerschützen loslegen.

07. Feb.1973: Eintrag ins Vereinsregister beim Amtsgericht Aichach.

13. Mrz. 1973: Die Gemeinde löst ihr Versprechen ein und stellt den Feuerschützen am Schaftrieb, südöstlich von Kühbach auf Erbbaurecht (99 Jahre), mit Vorkaufsrecht zur Verfügung.

20. Mrz.1973: Rudolf Schlämmer legt eine Kostenermittlung vor, Bausumme ca. 113.000,- DM, davon ca. 53.500,- DM Eigenleistung. Der Verein verfügt über ein Barvermögen von 4.750,- DM und stellt bei der Gemeinde den Antrag auf 10.000,- DM Zuschuss.

23. Mrz.1973: In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird eine srfreuliche Zwischenbilanz gezogen werden: 54 neue Mitglieder. Satzungsgemäß muss der Ausschuss auf sieben Personen erweitert werden.

Bau4

Juni 1973: Eine Aichacher Firma verkauft ein Holzhaus, bei der Besichtigung wird festgestellt das das Haus als zukünftiges Vereinsheim geeignet ist. Nach dem Abschluss eines Getränkevertrages, mit der Brauerei Kühbach, übernimmt  Freiherr Ferderico von  Beck-Peccoz den Kaufpreis des Holzhauses.

Juli 1973: Die Erlaubnis des Landratsamtes „ Zur Errichtung einer Schießanlage“ trifft bei den Feuerschützen ein.

26. Okt. 1973: Die Teilbaugenehmigung wird erteilt.

Bau2


03. Nov. 1973:
 Beim ersten „Arbeitsdienst“ wird der ersten Spatenstiche von: Hans Hermann, Stefan Eckmayer, Josef  Juhase und Karl Hubergemacht und die Lehrgerüste aufgestellt .

Bau3

 

30. Nov. 1974: In der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung gibt es ermuti-gende Mitteilungen: Die Hälfte des Gemein-dezuschusses ist da, der Wasserzweck-verband hat die Wasseranschlussgebühren erlassen, die groben Erdarbeiten (Bild) und das Fundament des Vereinsheimes sind erledigt.

Der Finanzplan steht fest:

· Kosten der Sportanlage: 217.000,- DM

Zuschüsse:

  • Gemeinde 10.000,- DM
  • Landkreis 10.000,- DM
  • Staat 58.000,- DM
· Eigenleistung und Spenden 139.000,- DM

28. Jan. 1974: Nach der vollständigen Baugenehmigung beginnen die aktiven mit dem Fundament der Schiessanlage (Bild).

27. Aug. 1974: Die erste Ausschusssitzung  im neuer Schützenheim. bis zu diesem Termin sind 9.000,- DM durch Spenden und Mitglieder – Darlehen zusammen gekommen.

16. Nov. 1974: Ordentliche Mitgliederversammlung, das Mauern und Verputzen des Pistolenstandes ist erledigt, die Kellermauern und die Kellerdecke unter den Gewehrständen sind erstellt und das Dach ist der nächste Schritt. Die Feuerschützen zählen 77 Mitglieder.

17. Jun. 1975: Beim „Tag der offenen Tür“ ehrt Bezirksschützenmeister Theodor Luber mehrere Feuerschützen für besondere Leistungen beim Bau und im Vereinsleben. Nach rund 20 Monaten Bauzeit sind die Pistolenstände und die drei Gewehrstände betriebsfertig aber leider noch nicht abgenommen.

05. Jan. 1976: Die Feuerschützen haben einen Grund zum Feiern, die Mitgliederzahl ist auf 100 gestiegen.

18. Mrz. 1976: Mündliche Genehmigung zur Aufnahme des Schießbetriebes wird erteilt. Der Schießbetrieb kann Ostern 1976 aufgenommen werden. Die schriftliche Genehmigung trifft am 21. Apr. ein.

Vorstand

17. Sept. 1976: Der erwartete Staatszuschuss von 58.000,- DM trifft ein, die Darlehen können zurückgeführt werden, die Feuerschützen sind vier Jahre nach Gründung Schuldenfrei mit einem nahezu fertiggestellten Werk (Bild).

Mai 1977: Erster Wettkampf auf der neun Schießsportanlage in Kühbach durch die Krieger- und Soldatengemeinschaft Kühbach.

17. – 18. Sept. 1977: Die erste Vereinsmeisterschaft der Feuerschützen findet statt und gibt einen Überblick über die Leistungen der Schützen.

15. Okt. 1977: Das erste „Josef – Kailbert – Gedächtnisschießen findet statt.

19. Nov. 1977: In der 5. ordentlichen Mitgliederversammlung wird eine neue Vorstandschaft gewählt (Bild).

15. – 16. April 1978: Die erste KK-Gaumeisterschaft findet bei den Feuerschützen statt.

07. – 10. Sept. 1978: Mit großem Erlog findet die offizielle Einweihung der Schießanlage statt.

Hier endet die Chronik der Feuerschützen, weiter geht es mit den Tagebüchern die Heinz Wilms seit diesem Zeitpunkt geführt hat. Diese sind bei Interesse beim Verein einsehbar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sicherheitsfrage: Trage bitte das Ergebnis ein: * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.